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Vithoulkas Experten System (VES)

Das Vithoulkas Expertensystem VES wurde gemeinsam mit George Vithoulkas entwickelt. Es vollzieht die Gedankengänge dieses homöopathischen Meisters bei der Analyse der Symptome und in der Wahl des Arzneimittels nach. Mit Hilfe von mehreren tausend Regeln und Algorithmen interpretiert das VES die Eingaben des Homöopathen, macht selbständig Vorschläge, zu welchen Arzneimitteln Fragen gestellt werden sollten, und gibt Hinweise auf das Studium der Materia Medica.

  • Die Erfolgsquote bei der homöopathischen Behandlung kann mit diesem unverzichtbaren Modul wesentlich verbessert werden.
  • Vithoulkas Experten System (VES) Das einzigartige homöopathische Expertensystem
  • Das VES stellt eine echte Alternative zur flachen Repertorisation dar, da es nicht einfach "numerisch/mathematisch" repertorisiert, sondern die Symptome immer unter Berücksichtigung aller Kriterien zu einer klaren und aussagefähigen Analyse zusammensetzt.
  • Das VES basiert auf allen Prinzipien und Konzepten, die George Vithoulkas erfolgreich in seiner Praxis anwendet und in seinen Seminaren lehrt.
  • Das VES interpretiert die Eingaben des Homöopathen, macht selbständig Vorschläge, zu welchen Arzneimitteln Fragen gestellt werden sollten und gibt dem Homöopathen Hinweise auf das Studium der Materia medica.
  • Das VES hilft Ihnen im Gegensatz zu anderen Programmen bereits während der Fallaufnahme mit konkreten Hinweisen.
  • Mit dem VES ist es, als würde Ihnen einer der brillantesten Homöopathen der Welt zur Seite stehen und helfen.

Ein Expertensystem besteht aus Regeln, die in der Lage sind, das Denken eines Experten in einem bestimmten Fachgebiet zu reproduzieren. Mit anderen Worten, es werden nicht einfach nur Daten abgerufen, sondern es wird nach den Methoden eines Experten gearbeitet und gewichtet. Bei jedem Fall können Sie Ihre Analyse mit den Vorschlägen des VES vergleichen und erlangen dadurch ein tiefes Verständnis für die fortgeschrittene Fallanalyse.

Was das VES zum Expertensystem macht:

  • Das Vithoulkas Expertensystem interpretiert die Eingaben des Homöopathen, macht selbständig Vorschläge, auf welche Arzneimittel hin Fragen gestellt werden sollten und gibt dem Homöopathen Hinweise auf das Studium der Materia medica.
  • Das VES gewichtet Gemütssymptome höher als Lokalsymptome, aber es gibt Fälle, in denen es solche Symptome zugunsten bestimmter hervorstechender lokaler Keynotes ignoriert. Bevor es solch eine Entscheidung fällt, analysiert das VES alle seine Regeln.
  • Das VES bewertet mit der Eingabe eines jeden weiteren Symptoms den ganzen Fall neu und liefert Ihnen eine vollständig neue Analyse.
  • Es schlägt oft unerwartete Arzneimittel vor, wobei es alle Symptome des Patienten berücksichtigt und immer alle Arzneimittel, ob es die bekannteren Polychreste sind oder ein seltenes Arzneimittel, das nur einmal in einer Rubrik vorkommt.

George Vithoulkas bestätigt, dass seine eigene Trefferquote beim Verschreiben von Mitteln von 70 - 85% auf nunmehr 80 - 95% gestiegen ist, seit er das VES einsetzt. Andere Programme bieten zwar eine Vielzahl von Methoden an, liefern aber keine konkreten Entscheidungshilfen. Das VES hingegen hilft Ihnen bereits während der Fallaufnahme und bei der nachfolgenden Analyse Ihres Falles mit konkreten Hinweisen.

George Vithoulkas hilft Ihnen selbst in den schwierigsten Fällen, das richtige Arzneimittel zu finden. "Es war immer mein Ziel, so viel wie möglich zur Kunst und Wissenschaft der Homöopathie beizutragen. Ich habe in meinen Seminaren, Büchern und nun in diesem Repertorisationsprogramm die größten Anstrengungen unternommen, das nützlichste, verlässlichste und wertvollste Wissen einzubringen. Auf diese Weise wird die Homöopathie auf gesunde Weise wachsen, die Menschheit wird davon profitieren und die nächste Generation wird großartige Lehrer haben, um das zu erweitern, was vorher war.

"Wie Sie wissen, werden Computer seit ca. zwanzig Jahren für Repertorisationsprogramme eingesetzt. Ich war anfangs nicht an ihnen interessiert, weil sie mit dem Prinzip einer flachen Repertorisation arbeiteten, die darin besteht, die Zahl der Rubriken zusammenzuzählen. Das bedeutete, dass immer das Arzneimittel an erster Stelle vorgeschlagen wurde, das die meisten Symptome abdeckte. In den meisten Fällen kamen Sulphur, Calcarea, Lycopodium und die übrigen Polychreste an die Spitze der Liste. Ein solches System ist in der wirklichen Praxis nicht sehr hilfreich, da in den meisten Fällen eine ganze Vielfalt von Kriterien vorhanden ist, die beeinflussen, wie die Repertoriumsdaten zu einer verlässlichen Analyse werden.

Beispielsweise sehe ich oft ein wichtiges Keynote im Repertorium und ich verändere plötzlich die Verschreibung zugunsten dieses Arzneimittels, trotz der Tatsache, dass die Mehrzahl der Symptome auf ein anderes hinweisen. Schließlich sagte man mir, dass all diese Regeln und Unterregeln in einem Expertensystem programmiert werden könnten, was in der Reproduktion meiner Gedankengänge resultieren würde. Ich sagte JA, da ich sehr daran interessiert war, dabei zu helfen, ein solches System herzustellen. Das Programm wurde von der Universität Namur in Belgien unter der Leitung von Professor Fichefet entwickelt und hergestellt. Die vorbereitende Arbeit dauerte sieben Jahre. Beispielsweise wurden Arzneimittel nach den Quellen und ihrer Verlässlichkeit überprüft. Rubriken aus vielen anderen verlässlichen Quellen wurden hinzugefügt. Diese Arbeit dauert immer noch an, um Synthesis zu dem präzisesten Repertorium zu machen.

Es dauerte weitere zwei Jahre, bis das Expertensystem fertiggestellt war. Die Entwickler des Programms schlugen mir vor, ich solle einen meiner Fälle nehmen und erklären, warum ich das Arzneimittel X und nicht Z, oder T und nicht M verabreicht hatte. Ich erklärte ihnen, dass es an verschiedenen Punkten lag, die in dem Fall mehr hervortraten als andere. Sie notierten, was ich sagte und setzten meine Gedankengänge in mathematische Formeln um. Das ging so weiter, bis wir Tausende von Regeln und Unterregeln definiert hatten.

All diese Arbeit ist in das Vithoulkas Expertensystem (VES) eingeflossen. Ich stelle fest, dass meine Erfolgsquote, seit ich dieses Programm benutze, von 70 - 85% auf 80 - 95% gestiegen ist, je nach der Pathologie des Falles. Das liegt daran, dass der Computer nie Fehler macht. Er kalkuliert immer präzise und berücksichtigt immer alle Kriterien der Fallanalyse.

Seit dieses System entwickelt wurde, wurden mir viele komplexe Fälle gebracht, bei denen viele Arzneimittel verabreicht worden waren. Der Verzweiflung nahe, studierte ich diese Fälle und dachte, es gäbe vielleicht keine Antwort und eine leidvolle Existenz würde das Schicksal dieser Patienten sein.

In zahlreichen Fällen gab ich die Symptome in den Computer ein und dann sagte mir das VES: "Warum ziehen Sie nicht das Arzneimittel X in Betracht?" Dann geschah meist etwas Erstaunliches in meinem Kopf, als sei ein Blitz eingeschlagen und ich stellte fest, dass der Computer Möglichkeiten fand, an die ich zuvor nicht gedacht hatte. Dieser Vorschlag wurde von mir weiter untersucht und er stellte sich als das Simillimum heraus.

Ich möchte, dass Sie alle diese Erfahrung machen, so dass wir die Homöopathie zu einer Wissenschaft machen können, die auf Fakten gegründet werden kann, nicht auf Intuition oder Imagination. Wir müssen das Repertorium zu einem Werkzeug machen, das uns immer wieder korrekte Antworten gibt, wenn die Fakten eingegeben werden.

Ich bin mit diesem Programm sehr glücklich und zufrieden und glaube, dass es jedem praktizierenden Homöopathen bei der Fallaufnahme und im Verlauf der Fallanalyse helfen wird."
George Vithoulkas

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